Die folgenden Seiten enthalten Informationen zu alkoholischen Getränken.

Als BrauManufaktur Härke tragen wir Verantwortung und setzen uns im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für den verantwortungsbewußten Umgang mit alkoholischen Getränken ein.

Wir bitten Sie daher zu bestätigen, dass Sie über 16 Jahre alt sind.

Brauerei-Tour

Die BrauManufaktur Härke live erleben

Rundgang durch die Brauerei

Vor dem Brauereitor beginnt Ihre Besichtigungstour. Schritt für Schritt erleben Sie hier, wie aus den vier Grundstoffen Malz, Hopfen, Wasser und Hefe gemäß dem Deutschen Reinheitsgebot die Bierspezialitäten der BrauManufaktur Härke entstehen.

Im Sudhaus

Im Sudhaus wird mit Hilfe von Malz, Hopfen und Wasser die Würze erzeugt. Das für die Herstellung erforderliche Malz wird aus Mälzereien bezogen, die das aus Sommergerste hergestellte Malz bei uns zur Lagerung in unseren Silos anliefern. Gereinigt und geschrotet, wird das Malz (pro „Sud“ 4000 kg) im „Schrotrumpf“ aufgefangen. Hier werden Mehl und so genannte Spelzen getrennt. Das Malzschrot wird mit Wasser einer bestimmten Temperatur im Maischebottich vermischt. Diese Maische unterliegt danach verschiedenen Temperatursprüngen. Bei diesen Temperatursprüngen wird die Stärke durch Enzyme in Malzzucker umgewandelt. Vor dem Umpumpen in den Läuterbottich werden der Maische die Spelzen wieder zugegeben.
Die in der Maische vorhandene Flüssigkeit wird nun entzogen. Die zurückbleibenden festen Stoffe werden mit 78 °C heißem Wasser übergossen, um so den restlichen Malzzucker auszuwaschen. Die im Läuterbottich zurückbleibenden Feststoffe werden übrigens Treber genannt, und üblicherweise als gesundes und natürliches Viehfutter weiterverwendet.
Die so gewonnene Flüssigkeit nennt man Würze. Diese wird in der Würzepfanne gesammelt und gekocht. Nun endlich gibt man auch den Hopfen hinzu. So erhält das Bier seinen herrlich herben Charakter.

Nach dem Kochen wird bei der BrauManufaktur Härke die Würze zur Ausscheidung des so genannten Kochtrubes (Eiweiß u. Hopfentrubstoffe) in den Whirlpool gepumpt. Durch die besondere Art der Zirkulation der Würze in diesem Gefäß setzen sich die Trubstoffe am Boden in der Mitte des Gefäßes ab (Zentripetalkräfte).

Der Prozess für einen Sud umfasst einen Zeitraum von insgesamt 7,5 Stunden. Aufgrund der vorhandenen Kapazitäten und der Möglichkeit, verschiedene Arbeitsgänge zeitgleich durchzuführen, kommt es zu einer Chargenmenge von 240 bis 250 Hektoliter (1 Hektoliter=100 Liter) in einem Zeitraum von 2,5 Stunden – die genaue Menge ist von der Sorte des gewünschten Bieres abhängig. Pro Arbeitswoche können im Sudhaus der BrauManufaktur Härke bis zu 40 Sude hergestellt werden.

 

 

Im Gärkeller

Vom Whirlpool gelangt die Würze nach der Kühlung auf 6 °C in den Gärkeller. Die BrauManufaktur Härke besitzt hier vier offene Gärbottiche mit insgesamt 200.000 Litern, sowie 3 Zylindrokonische Gär- und Lagertanks mit insgesamt 180.000 Litern Fassungsvermögen. Damit aus der abgekühlten Würze Bier werden kann, wird hier pro 100 Liter Würze ein halber Liter Brauhefe hinzugegeben. Die Hefe ist für die Gärung notwendig.
Nach der Hefegabe erfolgt für 5–6 Tage die Hauptgärung bei einer Temperatur von 6-10 °C. Mittels Mantelkühlung wird die Temperatur der Bottich- und Tankinhalte (Jungbier genannt) geregelt. Die Bottiche und Tanks werden mit bis zu -4 °C kalter Edelsole auf Temperatur gehalten. Nach der Gärung erfolgt das Schlauchen und die Hefeernte.

Im Lagerkeller

Für vier bis sechs Wochen erhält das Bier hier die für seine Reife notwendige Ruhe bei -2 bis +2 °C Lagertemperatur.

Im Braustübchen

Sie haben nun alle Schritte zum fertigen BrauManufaktur Härke Bier miterlebt und sind am Ende unserer Führung angelangt. Aber Halt! Einen wichtigen Programmpunkt haben wir noch für Sie: Am Ende einer jeden Führung durch die BrauManufaktur Härke steht die Verkostung des herrlich herben Härke Pils im Braustübchen!

Wenn wir Ihr Interesse an einer „echten“ Führung durch die BrauManufaktur Härke geweckt haben, so freuen wir uns, Sie bald persönlich in Peine begrüßen zu dürfen:

Jetzt anmelden

Nach der Anmeldung gehen Sie am Besten Offline – und direkt in die nächste Gaststätte, in der Härke ausgeschenkt wird. Dort genießen Sie dann ein Härke Pils in netter Gesellschaft. Oder, Sie holen eine gut gekühlte Flasche Härke aus dem Kühlschrank und genießen es daheim. Wir sagen: „Prost und wohl bekomm's!“